Ich habe in zehn Tagen KI-gestützt ein Power-BI-Visual gebaut, das man ernsthaft benutzen kann — und dann nachgerechnet, was derselbe Stand klassisch gekostet hätte. Daraus ist ein empirisch gestütztes Thesenpapier geworden: jede Zahl aus der öffentlichen Git-Historie, Bewertung nach anerkannten Verfahren, jede Aussage mit Evidenz-Label. Hier die Essenz — das ganze Papier gibt es unten als PDF und Web-Version.
Der Fall in drei Sätzen: Zwölf Diagrammtypen, eine Controlling-Tabelle mit Hierarchie, vier Sprachen, 80+ automatisierte Render-Tests — gebaut in zehn Kalendertagen, gesteuert von einer Person, die keinen Code getippt hat. Hätte ich das klassisch beauftragt, wäre ich nach meiner Schätzung bei 14 bis 18 Personenmonaten gelandet, irgendwo zwischen 150.000 und 350.000 Euro S. Tatsächlich gekostet hat es mich rund 20 dokumentierte Stunden Steuerung und 180 Euro für Werkzeuge M.
Der Unterschied liegt nicht bei den Stundensätzen, sondern im Prozess: Der klassische Weg durchläuft jede Stufe einmal — teuer und in Serie. Der KI-gestützte Weg durchläuft einen kurzen, billigen Zyklus dutzendfach. In diesem Projekt: rund 60 Release-Zyklen in zehn Tagen, oft mehrere am selben Tag.
Es liegt nicht an der KI allein. Es funktioniert, weil vier Dinge zusammenkommen: KI × festes Framework × Fachwissen × Git. Fehlt eins davon, kippt das Ganze.
Das ist auch der Grund, warum das Papier über den Einzelfall hinaus interessant ist: Die absoluten Produktivitätsfaktoren werden sich mit jeder Modellgeneration ändern. Der Mechanismus — enger Zaun, kleine Iterationen, schnelle lokale Verifikation — nicht.
Das Papier rechnet den Wiederbeschaffungswert mit drei anerkannten Verfahren gegen (Bottom-up, COCOMO II, Function Points) und stellt Build-vs.-Buy als Barwertvergleich auf: Ab etwa 30 bis 45 Report-Nutzern lohnt sich der Eigenbau gegenüber der Lizenz S. Und ein glaubwürdiges freies Werkzeug wirkt schon in der Lizenzverhandlung — ohne dass gewechselt wird H.
Mit allen Rechenwegen: Kostenhebel, DCF, Sensitivitäten, Governance-Kapitel, Quellen — und der Einladung zur Replikation.
Wer die Essenz teilen will — hier die Kurzfassung zum Kopieren:
Wochenend-Lektüre, wer mag: Ich habe dokumentiert, wie weit man mit KI-gestützter Entwicklung bei Power BI wirklich kommt. Ich habe in zehn Tagen ein Power-BI-Visual gebaut, das man ernsthaft benutzen kann. Zwölf Diagrammtypen, Controlling-Tabelle mit Hierarchie, vier Sprachen. Klassisch beauftragt wäre ich bei 14 bis 18 Personenmonaten gelandet, irgendwo zwischen 150.000 und 350.000 Euro. Tatsächlich gekostet hat es mich rund 20 dokumentierte Stunden Steuerung und 180 Euro für Werkzeuge. Was ich dabei gelernt habe: Es liegt nicht an der KI allein. Es funktioniert, weil vier Dinge zusammenkommen: KI, ein festes Framework, Fachwissen und Git. Fehlt eins davon, kippt das Ganze. Feste Frameworks wie Power-BI-Visuals, Office-Add-ins oder dbt-Pakete engen den Lösungsraum so ein, dass KI-Entwicklung kontrollierbar und wiederholbar wird. Das halte ich für die eigentliche Erkenntnis — und sie bleibt gültig, wenn die nächste Modellgeneration kommt. Ohne Versionskontrolle wäre das alles nichts wert gewesen. Erst Git macht die Arbeit prüfbar und rückholbar. Alle 124 Commits des Projekts sind öffentlich. Ehrlich gerechnet, also mit gleichem Leistungsumfang auf beiden Seiten, bleibt ein Kostenhebel von 13 bis 93. Und ab etwa 30 bis 45 Report-Nutzern lohnt sich der Eigenbau gegenüber der Lizenz nach Barwert. Was das Papier nicht sagt: dass KI Entwickler ersetzt, dass jede Software in zehn Tagen entsteht, oder dass ein einzelner Fall einen Markttrend beweist. Jede Aussage ist markiert als gemessen, Annahme, Schätzung oder Hypothese. Wer nachrechnen oder widersprechen will: gern. Genau dafür ist es geschrieben. #PowerBI #Controlling #KI #BuildVsBuy