Power BI on Claude · Details und Fragen

Alles, was tiefer geht

Das Angebot steht auf der Hauptseite. Hier liegen die Antworten für alle, die es genauer wissen wollen: wie wir mit Prototypen arbeiten, wie Regeln durchgesetzt werden, was eure IT freigeben muss, und was die Fachbegriffe eigentlich bedeuten.

Für Genauleser IT und Datenschutz Glossar und Vorbereitung

Grenzen

Wo es kracht

Jede Demo läuft glatt, jeder Alltag nicht. Diese Stellen kosten in echten Projekten Zeit, und deshalb üben wir sie mit, statt sie wegzuschneiden.

Erfundene Formeln und Spalten

Ein Agent schreibt notfalls DAX, das plausibel aussieht und falsch rechnet. Gegenmittel ist nicht Vertrauen, sondern die Gegenprobe an bekannten Werten.

Zerschossene Verweise im Modell

Interne Kennungen dürfen beim Umbenennen nicht neu erzeugt werden, sonst fallen Feldparameter, Berechnungsgruppen und Visual-Bindungen aus. Klassischer Totalschaden.

Zusammenführen zu zweit

Zwei Personen am selben Bericht heißt Konflikte auflösen, und Power BI Desktop formatiert beim Speichern gerne um. Dafür braucht es Absprachen, nicht Hoffnung.

Große Modelle sprengen den Kontext

Vierzig Measures sind Spielzeug, dreihundert nicht. Gezielt suchen statt alles laden ist eine eigene Fertigkeit, und ohne sie wird es teuer und ungenau.

Vier weitere Stellen, an denen es klemmt Für Genauleser

Das Bild bleibt Handarbeit

Struktur, Regeln und Zahlen sind maschinell prüfbar. Wie der fertige Bericht aussieht, lässt sich nicht automatisch erzeugen, dafür öffnet ihn jemand. Wer das überspringt, liefert Berichte aus, die nie jemand gesehen hat.

Anweisungen aus den Daten

In Tabellenbeschreibungen, Kommentaren und Tickets kann Text stehen, der wie ein Auftrag klingt. Ein Agent mit Schreibrechten liest das mit. Deshalb gehören Rechte und Freigaben genauso zum Thema wie das Bauen.

Gleicher Auftrag, anderes Ergebnis

Zweimal dasselbe zu fragen, führt nicht zweimal zum selben Bericht. Und wenn sich das Modell hinter dem Agenten ändert, greifen eure Regeln vielleicht anders. Deshalb braucht es einen kurzen Test, mit dem ihr das selbst nachprüfen könnt.

Wann du es besser lässt

Performance-Tuning, Berechtigungslogik und Einzeiler sind von Hand schneller. Zu wissen, wann man den Agenten nicht ruft, gehört zur Technik dazu.

Prototyping

Der Probelauf

Der größte Hebel liegt nicht im fertigen Bericht, sondern in dem, was davor passiert. Wenn ein lauffähiger Entwurf in zwei Stunden statt in zwei Wochen steht, ändert sich die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich grundlegend. Es wird nicht mehr über ein Konzeptpapier diskutiert, sondern über etwas, das man anfassen kann.

Der wichtigste Satz dabei lautet: Dieser Prototyp darf weg. Ein Entwurf, der billig entstanden ist, darf verworfen werden, ohne dass jemand sein Gesicht verliert. Genau das macht ihn ehrlich. Anforderungen entstehen am Objekt, nicht am Tisch.

Klassischer Weg

Wochen bis Monate
Anforderungsworkshop→ Konzeptpapier→ Freigabe→ Bau→ Abnahme→ "So war das nicht gemeint"

Mit Prototyp

Stunden bis Tage
Grobes Briefing→ Prototyp am Modell→ Gemeinsam draufschauen→ Verwerfen oder schärfen→ Erst dann sauber bauen

Drei Varianten statt einer

Weil der Bau billig wird, lohnt sich der Vergleich. Drei Entwürfe nebeneinander beantworten Layoutfragen in zehn Minuten, über die sonst zwei Sitzungen streiten.

Der Fachbereich sitzt daneben

Änderungswünsche werden direkt eingebaut und sofort angesehen. Das ist der Moment, in dem Fachbereiche zum ersten Mal verstehen, was mit ihren Daten möglich ist.

Vom Entwurf zum Produktivstand

Du lernst die Grenze zu ziehen: Was im Prototyp erlaubt ist und was vor dem Produktivgang aufgeräumt werden muss, damit aus schnell nicht schlampig wird.

Wichtig, damit kein Missverständnis entsteht. Prototyping ersetzt keine Architektur. Es verschiebt nur den Zeitpunkt, an dem Missverständnisse auffallen, nach ganz vorne, wo sie noch nichts kosten.

Governance

Regeln, die beim Kochen greifen

Governance scheitert selten am guten Willen. Sie scheitert daran, dass Regeln in einem Dokument stehen, das niemand liest, während gebaut wird. Genau hier hilft agentisches Arbeiten mehr, als viele erwarten: Wenn eure Regeln als Text im Projekt liegen, wirken sie schon beim Bauen und nicht erst im Review. Was immer gelten soll, steht in der Projektanweisung, die der Agent bei jeder Aufgabe vor sich hat. Was nur für bestimmte Aufgaben gilt, liegt als Skill daneben und wird geholt, wenn es passt.

Ehrlich dazu gehört die Grenze. Ein Skill ist eine sehr wirksame Vorgabe, aber keine Sperre. Wer sie umgehen will, kann das. Durchgesetzt wird eine Regel erst durch ein Gate: eine automatische Prüfung nach jeder Änderung, ein Best-Practice-Lauf in der Pipeline, eine geschützte Branch mit Vier-Augen-Freigabe. Skill sagt, wie gebaut wird. Das Gate sagt, was durchkommt.

Aus nachträglicher Kontrolle wird eine Vorgabe, die schon beim ersten Entwurf greift. Namenskonventionen, Farblogik, Notation, Struktur der Measures, Berechtigungsmuster, all das wird vom Prüfpunkt zur Voreinstellung. Und weil es Text im Repository ist, ist jede Regel versioniert, diskutierbar und änderbar.

Ebene 1

Haus

Was für alle gilt: Namenskonventionen, Designsprache, Notation, Umgang mit sensiblen Daten. Selten geändert, von wenigen gepflegt.

Ebene 2

Bereich

Was im Controlling anders ist als im Vertrieb: Kennzahlendefinitionen, Berichtsaufbau, Rhythmus. Erbt vom Haus, ergänzt es.

Ebene 3

Projekt

Was nur hier zählt: Besonderheiten des Modells, Ausnahmen mit Begründung. Wer eine Hausregel bricht, schreibt dazu, warum.

Regelebenen und Gate Regeln des Hauses vererben sich auf Bereich und Projekt. Vor der Freigabe steht ein automatisches Gate, das prüft, was durchkommt. Haus Namen, Design, Notation Bereich Kennzahlen, Aufbau Projekt Ausnahmen, begründet Gate Automatische Prüfung vor der Freigabe Der Skill sagt, wie gebaut wird. Das Gate sagt, was durchkommt.
Regeln erben sich nach unten, Ausnahmen brauchen eine Begründung. Durchgesetzt wird am Ende durch eine Prüfung, die niemand vergessen kann.

Der KI-Trainer im Unternehmen

Damit das trägt, braucht es eine Rolle, nicht nur ein Werkzeug. Jemanden, der die Hausregeln pflegt, neue Kolleginnen und Kollegen anlernt und dafür sorgt, dass gute Lösungen in der gemeinsamen Regelsammlung landen statt in einem privaten Chatverlauf.

Das ist keine neue Planstelle, sondern meistens eine Person, die ohnehin schon als interne Anlaufstelle für Power BI gilt. Wir bilden genau diese Rolle aus, damit euer Wissen nach dem Kurs bei euch bleibt.

  • Hausregeln pflegen und mit den Fachbereichen abstimmen
  • Skills schreiben, die diese Regeln für alle anwendbar machen
  • Neue Kollegen anlernen, statt jede Frage einzeln zu beantworten
  • Ergebnisse prüfen und Rückmeldungen in die Regeln zurückspielen
  • Grenzen setzen, welche Daten und welche Aufgaben in Ordnung sind
  • Erfolge sichtbar machen, damit die Arbeitsweise Rückhalt bekommt

Euren Design-Skill aufbauen

Der konkreteste Einstieg ins Thema, und der, der am schnellsten Wirkung zeigt. Aus eurem vorhandenen Styleguide, den Berichtsvorlagen und dem, was ihr im Review ohnehin immer wieder anmerkt, entsteht eine Regel, die der Agent jedes Mal anwendet.

Der Weg zum eigenen Design-Skill 6 Schritte
  1. Sammeln. Was moniert ihr im Review immer wieder? Diese Liste ist der ehrlichste Styleguide, den ihr habt.
  2. Entscheiden. Was ist Regel und was Geschmack. Nur Regeln kommen in den Skill, alles andere bleibt Diskussion.
  3. Schreiben. Regeln in klare Anweisungen fassen, mit Beispiel und Gegenbeispiel. Ein gutes Gegenbeispiel wirkt oft stärker als drei Absätze Erklärung.
  4. Verankern. Was immer gelten soll, in die Projektanweisung, alles Aufgabenbezogene als Skill daneben. Beides liegt im Repository, damit jede Änderung nachvollziehbar ist.
  5. Durchsetzen. Der Agent prüft eigene Ergebnisse gegen die Regeln, und ein automatisches Gate in der Pipeline lässt nichts durch, was dagegen verstößt.
  6. Pflegen. Jede Ausnahme, die im Alltag Sinn ergibt, wandert zurück in den Skill. So wird aus einem Dokument ein lebendiger Standard.

Was bleibt, wenn ihr das Werkzeug wechselt

Die berechtigte Frage bei einem Angebot, das den Namen eines Anbieters trägt: Was ist in zwei Jahren davon noch da? Die Antwort ist unspektakulär und genau deshalb belastbar. Alles, was ihr hier baut, entsteht als Markdown und als normale Projektdateien.

Eure Regeln, Prüfroutinen und Arbeitsanweisungen werden zu einer eigenen Bibliothek in eurem Repository. Die ist nicht an Claude gebunden, sondern lesbar für jedes andere agentische System und für jeden KI-Hub, den ihr später einsetzt. Auch für Menschen übrigens, was der unterschätzte Teil ist: Zum ersten Mal steht euer Hauswissen an einer Stelle, statt in den Köpfen von vier Leuten.

Was bleibt, ist damit: das Projektformat, die Versionierung, die Regelbibliothek, die Prüfungen und die Arbeitsweise. Was wechselbar ist: der Agent, der es ausführt.

Wie das aussieht, könnt ihr euch bei unserem Wettbewerbsbeitrag ansehen: Die Dokumentation liegt dort als Markdown neben dem Projekt, ein Dutzend Dateien, die jedes andere System genauso lesen kann.

Was das für die IT bedeutet. Agentisches Arbeiten macht Entwicklung nicht unkontrollierbarer, sondern erstmals nachvollziehbar. Wer heute im Desktop klickt, hinterlässt keine Spur. Wer im Projekt arbeitet, hinterlässt jede.

Für IT, Datenschutz und Einkauf

Die Fragen, die vor der Buchung kommen

Ein Inhouse-Format mit einem KI-Werkzeug berührt Themen, die nicht im Fachbereich entschieden werden. Wir kennen die Fragen und beantworten sie vor dem ersten Kurstag, schriftlich, gemeinsam mit euren Zuständigen.

Welcher Zugangsweg

Es gibt mehrere Wege, Claude im Unternehmen zu nutzen. Welcher zu eurer Freigabelage passt, klären wir im Vorgespräch, bevor irgendetwas beschafft wird.

Welche Daten das Haus verlassen

Wir schreiben vor dem Kurs auf, womit gearbeitet wird: eigenes Modell, Kopie oder Ersatzdaten. In regulierten Häusern läuft das komplette Format mit Ersatzdaten.

Welche Rechte nötig sind

Die Vorbereitungsliste nennt jede Einstellung und jede Freigabe einzeln, damit eure IT einmal prüfen kann statt dreimal nachzufragen.

Was der Agent darf

Ein Agent mit Schreibrechten braucht Grenzen. Freigabelisten für Kommandos, kein automatisches Durchwinken, ein begrenzter Netzweg. Das ist Kursinhalt, nicht Kleingedrucktes.

Was ihr schriftlich bekommt

Vor Vertragsschluss: eine Übersicht, welche Daten auf welchem Weg verarbeitet werden, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung und die Angaben zum gewählten Bezugsweg. Ohne diese Unterlagen fängt bei uns kein Kurs an.

Was es laufend kostet

Neben dem Kurspreis stehen Zugänge für die Teilnehmenden und gegebenenfalls Kapazität für den Arbeitsbereich. Wir rechnen das im Vorgespräch offen durch.

Warum das ohnehin ansteht

Die KI-Verordnung der EU verlangt seit Februar 2025, dass Beschäftigte, die KI einsetzen, dafür ausreichend geschult sind. Dieses Format ist eine Antwort darauf, nicht nur ein Effizienzprojekt.

Einordnung

Wo das ins bestehende Angebot passt

Die Daten-WG hat bereits Training, Coaching, Kick Start und die Masterclass. Power BI on Claude ersetzt nichts davon, sondern beantwortet eine andere Frage: nicht was Power BI kann, sondern wie du künftig damit arbeitest.

Vergleich mit unseren anderen Formaten Training, Coaching, Kick Start, Masterclass
Format Beantwortet die Frage Passt, wenn
Training Wie funktioniert Power BI? gemeinsame Grundlagen im Team fehlen
Coaching Wie löse ich genau dieses Problem? es um euer echtes Modell und laufende Berichte geht
Kick Start Wie kommen wir schnell zur ersten Lösung? ein sauberes Startsetup oder ein MVP gebraucht wird
Masterclass Wie werde ich richtig gut in Power BI? ihr eine Lernreise über mehrere Wochen wollt
Power BI on Claude Wie arbeite ich ab jetzt mit KI an Power BI? Power BI sitzt und die Arbeitsweise das Nächste ist, was sich ändert. Immer inhouse, immer am eigenen Modell

Glossar

Die Begriffe, kurz erklärt

Diese Seite benutzt Wörter, die im Umfeld selbstverständlich klingen und es außerhalb nicht sind. Hier stehen sie in Alltagssprache. Wer sie nicht kennt, hat nichts verpasst, das ist genau der Stoff des Starters.

Alle Begriffe nachschlagen 16 Einträge
Semantikmodell
Das Datenmodell hinter dem Bericht: Tabellen, ihre Beziehungen und die Kennzahlen. Früher hieß das Datensatz.
Metadaten
Die Beschreibung des Modells, nicht die Daten selbst. Also: wie heißt die Tabelle, wie rechnet die Kennzahl. Nicht: welcher Kunde was gekauft hat.
TMDL
Das Textformat, in dem Power BI diese Modellbeschreibung ablegt. Lesbar wie ein Dokument, statt in einer Datei versteckt, die nur das Programm öffnen kann.
Projektformat PBIP
Statt einer einzelnen pbix-Datei speichert Power BI den Bericht als Ordner mit einzelnen Dateien. Erst dadurch kann man sehen, was sich geändert hat.
Berichtsdefinition PBIR
Die Einstellung, die auch die Berichtsseiten in einzelne Dateien zerlegt. Ohne sie liegt der Bericht zwar als Text vor, ist aber praktisch nicht änderbar.
Git
Ein Programm, das jede Änderung an diesen Dateien mitschreibt. Man sieht, wer wann was geändert hat, und kann jederzeit zurück. Braucht keinen eigenen Server.
Repository
Der Ordner, den Git überwacht. Dort liegen Modell, Bericht und eure Regeln zusammen.
Commit
Ein gespeicherter Zwischenstand mit Notiz, warum geändert wurde. Wie ein benannter Sicherungspunkt, zu dem man zurückkehren kann.
Agent, agentisch
Eine KI, die nicht nur antwortet, sondern arbeitet: Dateien liest, ändert, das Ergebnis prüft und weitermacht. Sie fragt vorher, was sie tun darf.
Skill
Ein kleiner Ordner mit euren Regeln, Beispielen und Hilfsskripten. Der Agent holt ihn sich, wenn die Aufgabe dazu passt. Euer Rezeptbuch, nicht eine Fähigkeit der KI. Was immer gelten soll, gehört nicht in einen Skill, sondern in die Projektanweisung.
Gate
Eine automatische Prüfung vor der Freigabe. Was gegen die Regeln verstößt, kommt nicht durch. Der Unterschied zwischen Empfehlung und Vorgabe.
Kommandozeile CLI
Programme ohne Fenster, die man mit einer Zeile Text startet. Ihr braucht eine Handvoll davon, mehr nicht, und der Agent ruft sie meistens selbst auf.
Claude Desktop, Claude Code, Claude in VS Code
Dieselbe KI, aber nicht dieselben Fähigkeiten. Claude Code arbeitet im Projektordner, ruft Werkzeuge auf und ändert Dateien, in VS Code ist es dasselbe mit Oberfläche. Desktop ist der bequeme Weg zum Lesen, Erklären und Briefen, für die Projektarbeit reicht es nicht.
MCP, Hooks, Subagenten
Anschluss an andere Systeme, automatische Prüfungen nach jeder Änderung, Helfer für Teilaufgaben. Ein Hook ist das Gate, das schon am Arbeitsplatz greift, bevor überhaupt etwas eingecheckt wird.
Prototyp
Ein schneller Entwurf zum Anschauen und Wegwerfen. Kein halbfertiger Bericht, sondern ein Gesprächsangebot.
IBCS
Ein verbreiteter Standard für einheitliche Geschäftsberichte: gleiche Farben, gleiche Formen, gleiche Bedeutung. Gut geeignet als Regelwerk für den Agenten.

Vorbereitung

Was vorher bereitliegen muss

Damit die erste Sitzung nicht mit Installationen vergeht, klären wir das Setup vorher. Technisch ist nichts davon exotisch. Der Zeitfresser ist nicht die Installation, sondern die Freigabe. Sprecht Punkt 2 und Punkt 6 mindestens zwei Wochen vorher mit eurer IT durch.

Die Vorbereitungsliste im Detail 10 Punkte
01Windows-Rechner mit aktuellem Power BI Desktop
02Claude Code freigegeben, im Terminal oder in VS Code. Desktop zusätzlich, wenn ihr mögt
03Git installiert, ein Repository für die Übungen
04Ein eigener Use Case, gerne unfertig, gerne hässlich
05Arbeitsbereich zum Ausprobieren, für Deployment und Modellzugriff mit Kapazität (PPU oder F-SKU)
06Klarheit zu Daten, welche echt sein dürfen und welche nicht
07Projektformat aktiviert in Power BI Desktop, inklusive der Vorschau für die Berichtsdefinition
08Lokale Rechte zum Installieren, plus offener Weg durch Proxy und Firewall
09XMLA-Endpunkt auf Lesen und Schreiben, sonst laufen Modellwerkzeuge und Prüfabfragen nicht
10Tenant-Einstellungen für Git-Integration und Entwicklermodus, freigegeben durch eure Administration

Häufige Fragen

Was uns am häufigsten gefragt wird

Wir haben schon Copilot. Brauchen wir das trotzdem?

Copilot hilft im Bericht und macht Vorschläge. Es ändert weder euer Modell noch eure Berichtsdefinition, es hinterlässt keine nachvollziehbare Spur und es kennt eure Hausregeln nicht. Dieses Format setzt eine Ebene tiefer an, am Projekt selbst. Beides schließt sich nicht aus, Copilot bleibt Teil des Kurses.

Müssen unsere echten Daten irgendwohin hochgeladen werden?

Nein. Gearbeitet wird an eurem Projekt in eurer Umgebung. Was genau dabei verarbeitet wird, halten wir vor dem Kurs schriftlich fest. Wenn eure Daten das Haus nicht verlassen dürfen, läuft das komplette Format mit Ersatzdaten, die wir gemeinsam aufsetzen.

Unsere Leute können kein Git und keine Kommandozeile. Geht das trotzdem?

Ja, genau dafür ist der Starter da. Ihr lernt von beidem so viel, wie ihr für die Arbeit braucht, nicht mehr. Wer Power Query und ein paar Measures beherrscht, kommt mit. Wer noch nie ein Datenmodell gebaut hat, sollte vorher ein klassisches Power-BI-Training machen.

Wie viele Personen können teilnehmen, und gilt der Preis pro Kopf?

Der Preis gilt pro Gruppe, nicht pro Kopf. Im Starter sind bis zu 15 Personen dabei, im Menu und in der Master Class bis zu 10. Die beiden oberen Stufen sind kleiner geschnitten, weil dort jeder selbst am eigenen Modell baut und das mit einer großen Gruppe nicht funktioniert.

Wer mehr Leute ausbilden will, fährt besser über die Master Class mit eigenen Multiplikatoren: Die geben das Format anschließend intern weiter.

Was kostet uns das laufend, zusätzlich zum Kurs?

Zugänge für die Teilnehmenden und, je nach Vorhaben, Kapazität für den Arbeitsbereich, über den Modelle geschrieben und geprüft werden. Beides rechnen wir im Vorgespräch zusammen, bevor ihr entscheidet.

Was passiert, wenn wir das Werkzeug später wechseln?

Eure Regeln, Prüfroutinen und die Dokumentation entstehen als Markdown und als normale Projektdateien in eurem Repository. Sie sind an kein Produkt gebunden und für andere agentische Systeme genauso lesbar. Was wechselbar ist, ist der Agent, der sie ausführt.

Wer prüft am Ende, ob das Ergebnis stimmt?

Struktur und Regeln prüft die Maschine, die Zahlen prüft sie gegen hinterlegte Erwartungswerte, und wie der Bericht aussieht, sieht ein Mensch. Genau diese Trennung üben wir, und das Abnahme-Kit macht die ersten beiden Stufen dauerhaft wiederholbar.

Bekommen wir das Material?

Ja. Jeder gezeigte Skill, jede Vorlage, jede Markdown-Datei und jedes Beispielprojekt bleibt bei euch und darf intern weiterverwendet werden.

Wir sind eine Behörde. Ist das für uns machbar?

Machbar ja, aber mit Vorlauf. Freigaben, Vergabe und Datenschutz brauchen im öffentlichen Dienst länger als in einem Mittelständler. Sprecht uns früh an, dann liefern wir die Unterlagen, die eure IT und euer Datenschutz für die Prüfung brauchen.

Ich bin Einzelperson. Kann ich mitmachen?

Nicht in diesem Format, es lebt vom eigenen Modell und vom Team. Kostenlos einsteigen könnt ihr trotzdem: über unseren Podcast, den Praxis-Pfad und die Werkzeuge der Knowledge Kitchen.

Kein Budget, trotzdem neugierig? Der größte Teil unseres Wissens ist frei zugänglich: über hundert Podcast-Folgen, der Praxis-Pfad für den ersten eigenen Bericht und die Werkzeuge der Knowledge Kitchen. Fang dort an, das Angebot läuft nicht weg.

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