DatenWG Library · thema
Digitalisierung
Unternehmen unterscheiden bei der Digitalisierung typischerweise drei Horizonte: interne Prozessautomatisierung, nach außen gerichtete Produkt- und Serviceerweiterungen sowie die grundsätzliche Neuausrichtung des Geschäftsmodells. (Stand 2026-02) Trotz jahrzehntelanger Digitalisierungsbemühungen sind selbst Basisthemen wie die digitale Rechnungsverfolgung in vielen Unternehmen immer noch nicht flächendeckend ausgerollt. (Stand 2026-02) Laut Christoph betreiben mittlerweile die meisten großen Pharmakonzerne hybride Cloud-Umgebungen mit mehreren Anbietern und bauen darin Lakehouses für die Datenaufbereitung auf. (Stand 2026-05)
Aliase
digitale Transformation Transformation
Kernaussagen
- Auf Kundenseite konzentriert sich der KI-Einsatz aktuell vor allem auf Copilot nahe den Office-Produkten, während offene, strategische KI-Entwicklungsumgebungen wegen Datenschutzbedenken und Budgetzurückhaltung noch selten sind.
- Der beschriebene Wandel wird explizit als Transformation statt als Ersetzung eingeordnet und als exponentiell statt linear verlaufend beschrieben, vergleichbar mit der historischen Einführung von Computern in der Bürowelt.
- Mittelstandsunternehmen wird empfohlen, mit KI schnell und günstig das nachzuholen, was Konzerne vor zwei Jahren gemacht haben, statt sechsstellige Individualsoftware-Projekte zu beauftragen.
- Als Abschlussempfehlung wird geraten, aktiv mit KI zu experimentieren, statt nur darüber zu lesen oder zuzuhören, und dabei auch ruhig etwas in Credits zu investieren.
- Julia sieht die Pharma- und Life-Science-Branche wegen datenaffiner Mitarbeiter und umfangreicher Sensorik-Daten als besonders geeignet für einen KI-first-Ansatz an.
- Laut Christoph betreiben mittlerweile die meisten großen Pharmakonzerne hybride Cloud-Umgebungen mit mehreren Anbietern und bauen darin Lakehouses für die Datenaufbereitung auf.
- Ein häufiger Wechsel von Führungskräften im Pharmaumfeld kann mehrjährige Digitalisierungs- und Testautomatisierungsinitiativen gefährden, wenn die Strategie nicht organisationsweit verankert ist.
- Viele Unternehmen digitalisieren bestehende Prozesse unreflektiert, anstatt vorher zu hinterfragen, ob einzelne Schritte wie Unterschriften in der digitalen Welt überhaupt noch erforderlich sind.
- Digitization bedeutet lediglich, ein Papierdokument in ein digitales Format wie PDF zu überführen, während Digitalization den zugrunde liegenden Prozess neu gestaltet.
- In einem der begleiteten GXP-Projekte ist die Validierung nach Einschätzung einer der Sprecherinnen bereits zu rund 30 Prozent digital und toolgestützt dokumentiert.
- Ein zentrales Fazit der Diskussion ist, dass der größte Hemmschuh für mehr Agilität in GXP-Projekten eher in der Organisation, insbesondere in der Verfügbarkeit des Fachbereichs, liegt als in der Technologie.
- Unternehmen unterscheiden bei der Digitalisierung typischerweise drei Horizonte: interne Prozessautomatisierung, nach außen gerichtete Produkt- und Serviceerweiterungen sowie die grundsätzliche Neuausrichtung des Geschäftsmodells.
- Trotz jahrzehntelanger Digitalisierungsbemühungen sind selbst Basisthemen wie die digitale Rechnungsverfolgung in vielen Unternehmen immer noch nicht flächendeckend ausgerollt.
- Bevor man sich mit Tools beschäftigt, sollte man gemeinsam mit den relevantesten Stakeholdern zunächst ein gemeinsames Zielbild entwickeln.
- Heiko hat Digitalisierungsthemen wie Microsoft Fabric oder Power BI in Organisationen oft zunächst bottom-up in einem einzelnen Bereich als Beweis eingeführt, bevor sie zentralisiert wurden.
- Erfolgreiche Use-Case-Archetypen sollten über sogenannte AI Champions dezentral in andere Unternehmensbereiche transferiert und skaliert werden, statt isoliert zu bleiben.
- KI wirkt aktuell als Katalysator der digitalen Transformation, weil die Bedienhürde niedriger ist als bei klassischen BI-Tools und dadurch eine deutlich größere Zielgruppe erreicht wird.
- Die Corona-Pandemie wirkte als Digitalisierungsschub in der Pharmabranche, etwa durch die Ablösung papierbasierter Leistungsdialoge im Homeoffice.
- Layher schätzt, dass die Pharmabranche der übrigen Industrie in der Digitalisierung rund zehn Jahre hinterherhinkt.
- Ein komplett neu aufgebautes Unternehmen auf der grünen Wiese als Ersatz für die Transformation bestehender Unternehmen wird als unrealistische Hypothese eingeschätzt, da viele Firmen stark in Produktentwicklung und Manufacturing verwurzelt sind.
- Moderne Produktionsanlagen bestehen aus vielen vernetzten Computersystemen, und da Software statistisch etwa einen Fehler pro 1000 Codezeilen enthält, ist schnelles Beheben auftretender Fehler unverzichtbar.
- Um relevant zu bleiben, muss sich Business Intelligence dringend mit Organisationsthemen statt nur mit Technik befassen.
- Viele aktuell nachgefragten KI-Themen sind eigentlich Automatisierungsthemen, wobei den Anfragenden oft das Know-how zur Unterscheidung fehlt.
- Laut einem Vortrag von Microsoft (Thomas Sigmund) sind Rechenzentren der neue Kern der Infrastruktur, und Microsoft investiert dafür viel in NRW.
- Der zweite, deutlich anspruchsvollere Anwendungsfall ist ein Vorstandsbericht mit 14 vollständig individuellen Seiten zum Fortschritt der digitalen Transformation der Rheinland Versicherungsgruppe.
Dokumente
- Digitalisierung seit 20 Jahren — wann sind wir endlich fertig?
- LogiMAT Arena Atrium 2026 | Expert Forum - Supply Chain Risiko Management
- KI hat mich abgelöst | Daten-WG Podcast mit Burkhardt Gasber
- GxP Talk - KI im regulierten Umfeld?
- GxP Talk - Validierung vs. Agilität
- The Day After Tomorrow – Nach der Einführung geht es erst richtig los | Power BI Summit 2023
- GxP Talk - Testing im GxP-Umfeld
- Mensch bleiben, wenn Power BI geht
- Von Patronen zu Prozessen
- Von Patronen zu Prozessen (nur Ton)
Nachbarthemen
Hinweise
Kernaussagen und Beziehungen sind maschinell erzeugt und nicht redigiert. Heuristische Kanten zählen Erwähnungen, keine Bedeutung. Bei Widersprüchen gilt das Video.