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Fabric Capacity
Bei Fabric Capacity sind Ausführung (Consumption) und Bezahlung (Payment) der Last zeitlich voneinander getrennt, wodurch Bursting über die Kapazitätsgrenze hinaus möglich ist. (Stand 2025-07) Wird eine überlastete Fabric-Kapazität heruntergefahren, müssen die aufgelaufenen Schulden beim Wiederhochfahren auf einen Schlag zurückgezahlt werden. (Stand 2025-07) Teilt man eine F64-Reservation auf zwei kleinere Kapazitäten auf und pausiert eine davon, verschenkt man den Rabattanteil der pausierten Kapazität. (Stand 2025-07)
Aliase
Capacity Kapazität F-SKU F2 F64 Capacities Kapazitäten
Kernaussagen
- In diesem Projekt wird bewusst weder DirectQuery noch Direct Lake genutzt, um die Fabric-Kapazitaet durch das mit Power-BI-Pro-Lizenzen ausgerollte Frontend nicht zu belasten.
- Es wird empfohlen, fuer Produktivbetrieb und Deployment beziehungsweise Tests getrennte Fabric-Kapazitaeten einzuplanen, damit ein fehlgeschlagenes Deployment nicht das operative System stoert.
- Bei einem Warehouse sind viele Optimierungen, die man sonst in Notebooks oder im Lake selbst umsetzen muesste, bereits managed abgenommen, was weniger Freiheit, aber auch weniger Risiko fuer die Kapazitaet bedeutet.
- Microsoft Fabric besteht im Kern aus zwei wesentlichen Komponenten: der Kapazität, die man in Azure bucht, und dem OneLake, in dem die Daten liegen und verwaltet werden.
- Ein Arbeitsbereich wird einer Kapazität zugeordnet, und innerhalb dieses Arbeitsbereichs werden Artefakte und Daten entsprechend im OneLake abgelegt.
- Die Rechenleistung, die innerhalb eines Arbeitsbereichs zum Arbeiten mit den Daten im OneLake genutzt wird, stammt aus der zugeordneten Fabric-Kapazität.
- Verschiebt man die Rechenleistung einer Kapazität in eine andere Region, verschiebt sich dadurch auch der Ablageort der zugehörigen Daten im OneLake.
- Im Azure-Portal kann die Region für die Kapazität auch manuell anders gewählt werden, wenn Daten und Rechenleistung woanders verortet werden sollen.
- Eine Fabric-Kapazität kann in unterschiedlichen Azure-Regionen angelegt werden.
- Bestimmte Szenarien erfordern, dass Daten aus rechtlichen oder regulatorischen Gründen in einem bestimmten Land oder einer bestimmten Region abgelegt und verarbeitet werden.
- Beim Buchen einer Kapazität im Azure-Portal ist die Region standardmäßig auf die Region des Tenants voreingestellt.
- Die tatsächlichen Daten werden laut dem Microsoft-Blogartikel in der Region gespeichert, in der die zugeordnete Kapazität liegt, und nicht zwingend in der Region des Tenants.
- Ordnet man einen Arbeitsbereich einer Kapazität zu, werden die zugehörigen Daten im OneLake tatsächlich in der Region gespeichert, in der die Kapazität liegt.
- Verschiebt man einen Arbeitsbereich zwischen Kapazitäten in unterschiedlichen Regionen, müssen die zugrunde liegenden Daten tatsächlich in die neue Region überführt werden, es ist also kein reiner Wechsel der Rechenleistung.
- OneLake existiert pro Tenant nur einmal und beschreibt die Gesamtumgebung, während der tatsächliche Ablageort der Daten durch die Region der jeweils gehosteten Kapazität gesteuert wird.
- Das neue Planning-Feature, ehemals Lumel bzw. Inforiver, ist jetzt direkt in Microsoft Fabric integriert und benötigt keine zusätzliche Lizenz, sondern nur Fabric-Kapazität.
- Eine einzelne SQL-Datenbank kann bereits eine F2-Kapazität stark auslasten, wie ein interner Vorfall zeigte.
- Der Gantt-Objekttyp benötigt eine passende Datenstruktur mit eindeutigem Event sowie Start- und Enddatum und zeigte auf der genutzten Trial-Kapazität deutliche Ladezeit-Probleme.
- Für eine F64-Kapazität stellt Microsoft im Rahmen von Open Mirroring 64 TB Speicherplatz kostenlos zur Verfügung.
- Der kostenlose Speicherplatz bei Open Mirroring soll die doppelte Datenhaltung aus Quelle und Replikat in Fabric kompensieren.
- Die Replikation der Tabelle selbst erzeugt keine zusätzlichen Fabric-Kapazitätskosten, erst der Datenzugriff über SQL, Power BI oder Spark wird nach den regulären Tarifen berechnet.
- Die Search Protection auf Workspace-Ebene kann einen Workspace automatisch pausieren, wenn er eine festgelegte Prozentzahl der Gesamtkapazität überschreitet.
- Einzelne Workspaces lassen sich als Mission Critical markieren, damit sie von der automatischen Pausierung durch die Search Protection ausgenommen bleiben.
- Die Capacity Metrics App wird als unzuverlässig beschrieben, weil sie nach einem Update manuell vorgenommene Codeänderungen überschrieben hat und danach nicht mehr lädt.
- In einem Projekt mit 14 Werken und 27 Tabellen pro Werk im Viertelstundentakt kostete ein Aktualisierungsdurchlauf pro Werk rund 28 Cent, was hochgerechnet auf sechs Werke eine F64-Kapazität auslastete und jährlich über 5000 Euro allein für den Datentransport verursachte.
- Beim Fabric-Kapazitätsmodell (Flat Rate) ist der tatsächliche Ressourcenverbrauch laut den Sprechern weniger transparent als bei nutzungsbasierter Abrechnung wie bei Synapse.
- Beim Fabric Mirroring sind die Speicherkosten für gespiegelte Daten je nach Kapazität im Terabyte-Bereich bereits enthalten, sodass zusätzlich nur noch das Auslesen der Daten aus der Mirror-Datenbank bezahlt wird.
- Für Echtzeit-Dashboards ist laut Brian Bønk keine Power-BI-Pro-Lizenz nötig, es genügt mindestens eine F2-Fabric-Instanz.
- Mirroring in Microsoft Fabric enthält kostenlosen Speicherplatz proportional zur gebuchten Kapazität, etwa 64 TB bei einer F64-Kapazität, inklusive der automatischen Transformation in Tabellenformat.
- Mit einer Fabric-F2-Kapazität lassen sich Realtime Intelligence, Translytical Task Flows und Copilot bereits gut nutzen, solange die traditionellen Batch-Workloads nicht zu intensiv sind.
- Je nach gekaufter Fabric-Kapazität ist bei Open Mirroring kostenloser Mirror-Speicher enthalten, und das Processing wird nicht als Leistung angerechnet.
- Seit die Capacity Metrics App auch Logging-Aktivitäten und Kapazitätsmetriken kombiniert, ist das für das Monitoring sehr wertvoll.
- Bei Fabric Capacity sind Ausführung (Consumption) und Bezahlung (Payment) der Last zeitlich voneinander getrennt, wodurch Bursting über die Kapazitätsgrenze hinaus möglich ist.
- Mit einer F2-Kapazität sind laut Beispiel bis zu 2 TB kostenloser Mirroring-Speicher enthalten.
- Wird eine überlastete Fabric-Kapazität heruntergefahren, müssen die aufgelaufenen Schulden beim Wiederhochfahren auf einen Schlag zurückgezahlt werden.
- Teilt man eine F64-Reservation auf zwei kleinere Kapazitäten auf und pausiert eine davon, verschenkt man den Rabattanteil der pausierten Kapazität.
- Die Fabric-Kapazität wird einer bestimmten Region zugeordnet, wodurch auch die zugehörigen OneLake-Daten an diese Region gekoppelt sind.
- Beim Push von Daten per Python-Skript in den OneLake werden im Gegensatz zum Zugriff über ein Data Gateway keine Fabric-CUs für das Abholen der Daten belastet.
- Eine Fabric-Kapazität in der Region Deutschland West kostet rund 40 Euro mehr als dieselbe Kapazität in der US-Standardregion.
- Wird das Zeitfenster einer DirectQuery-Abfrage auf eine Kusto-/Eventhouse-Datenbank deutlich verkleinert, hält die Fabric-Kapazität im Langzeittest spürbar länger durch.
Dokumente
- BI Thinkers Talk nr.64
- Power BI-Teams werden Fabric-Datendienstleister
- Microsoft Fabric — Einsteiger-Guide
- Daten-WG Life-Update | Fabric Architekturen
- Fabric & Power BI Quarterly | 2025 Q2
- Daten-WG Deep Dive Financial Reporting - part 5
- Fabric & Power BI Quarterly · 2026-2
- Why Passion Beats Niche
- Open Mirroring in Microsoft Fabric – Daten replizieren ohne ETL | Fabric Tutorial
- BI Thinkers Talk Nr.62
- 10 Jahre BI für alle? Was Power BI wirklich verändert hat
- Power BI von A bis Z — Einsteiger-Guide (End-to-End)
- Fabric Planning unboxing
- Power BI Update Mai 2025
- BI Thinkers Talk nr.71
- Daten-WG Deep Dive Financial Reporting - part 6
- Daten-WG Thinkers Talk nr.65
- BI Thinkers Talk n.74
- Gaming + Real-Time-Analytics in Fabric = Fun-o-Meter @ Fabric Meetup
- Daten-WG Deep Dive Financial Reporting pt.4
- Fabric & Power BI Quarterly · 2025 Q3
- Fabric & Power BI Quarterly · 2026-1
- Daten-WG Deep Dive Financial Reporting
- BI Thinkers Talk nr.68
- BI Thinkers Talk nr.67
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