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Supply Chain
Seit der Corona-Pandemie folgt in der Lieferkette einer Krise fast nahtlos die nächste. (Stand 2026-04) Naturkatastrophen, politische Entscheidungen und Cyberattacken zählen zu den zunehmenden Risiken für die Beschaffung. (Stand 2026-04) Ein konsolidiertes Reporting zeigt Bestellbedarf, auslaufende Lieferantenverträge und Krisenrisiko im zeitlichen Verlauf. (Stand 2026-04)
Aliase
Logistik Lieferkette Einkauf
Kernaussagen
- Seit der Corona-Pandemie folgt in der Lieferkette einer Krise fast nahtlos die nächste.
- Im Risikomanagement können mittelständische Unternehmen nicht wie Großkonzerne behandelt werden, weil sie andere Probleme haben.
- Risikomanagement bedeutet einen planvollen Umgang mit Risiken, nicht deren vollständige Vermeidung.
- Frühwarnsysteme verschaffen Unternehmen die nötige Zeit, um auf aufkommende Risiken zu reagieren.
- Naturkatastrophen, politische Entscheidungen und Cyberattacken zählen zu den zunehmenden Risiken für die Beschaffung.
- Unternehmen sollten sich nicht allein auf Just-in-Time verlassen, sondern zusätzliche Absicherungsmaßnahmen treffen, wie das Beispiel der Bandstillstände nach den Huthi-Angriffen im Roten Meer zeigt.
- Die für das Risikomanagement wichtigsten Daten liegen in vielen Unternehmen verteilt in Silos aus ERP-System, Excel-Listen und Papierakten vor.
- Ein konsolidiertes Reporting zeigt Bestellbedarf, auslaufende Lieferantenverträge und Krisenrisiko im zeitlichen Verlauf.
- Bei einer erkannten Materialunterdeckung generiert das System automatisch einen Bestellvorschlag samt Lieferantenliste mit individuellem Krisenrisiko-Score.
- Beim Einsatz automatisierter Bestellvorschläge soll der Mensch im Loop bleiben, um sein Erfahrungswissen weiter zu nutzen.
- Nicht die Länge, sondern die Varianz der Durchlaufzeit zwischen Prozessschritten verursacht die größten Probleme in der Supply Chain.
- Bei KI-gestützten Bestellvorschlägen empfiehlt sich zunächst ein Man-in-the-Middle-Ansatz, bei dem Einkäufer die Vorschläge kontrollieren, bevor sie mehr Vertrauen fassen.
- Für die Produkte, die 80 Prozent des Umsatzes ausmachen, sollten Unternehmen gezielt Dual- oder Second-Source-Strategien entwickeln, um Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten zu reduzieren.
- Gutes Forecasting auf Basis historischer Daten ermöglicht es, weniger totes Kapital in Lagern zu binden und die Supply Chain zu optimieren.
- Angesichts der Fortschritte der letzten Jahre wird diskutiert, ob der Mensch aus Planungs- und Supply-Chain-Prozessen komplett herausoptimiert und alles vollautomatisiert werden kann.
- Der beschriebene Mechanismus, bei dem ein kleiner Nachfrageimpuls sich entlang der Lieferkette immer weiter aufschaukelt, wird als Bullwhip-Effekt bezeichnet.
- Weil sich die Produktion von Salatgurken anders als bei vielen anderen Produkten nicht einfach durch schnellere Produktionslinien steigern lässt, mussten isländische Großhändler zusätzliche Mengen in den Niederlanden einkaufen.
- Nach Einschätzung des Redners ist eine vollständige Automatisierung von Planungs- und Supply-Chain-Prozessen nicht möglich, weil unvorhersehbare Ereignisse wie virale Trends menschliches Eingreifen erfordern.
Dokumente
- LogiMAT Arena Atrium 2026 | Expert Forum - Supply Chain Risiko Management
- Gurkenkrise in Island und der Bullwhip-Effekt - Christian Schneider beim Daten-WG Offsite
- Realtalk zu Self Service mit Power BI
- Was kostet ein klimaneutrales Stromsystem?
- Was braucht ein gesunder Strommix — und was kostet er?
- Von Patronen zu Prozessen (nur Ton)
- Mythos Data Vault und richtig große Modelle
- Prinzipien oder Paragrafen
- Digitalisierung seit 20 Jahren — wann sind wir endlich fertig?
- Objektive Daten gibt es nicht
- Power BI von A bis Z — Einsteiger-Guide (End-to-End)
Nachbarthemen
Hinweise
Kernaussagen und Beziehungen sind maschinell erzeugt und nicht redigiert. Heuristische Kanten zählen Erwähnungen, keine Bedeutung. Bei Widersprüchen gilt das Video.